Shanty-Chor  "Isar-Möven"  München von 1977 e.V.
- Presse -


"Shanties satt und ein Rekordversuch"


Auszug aus den "Lübecker Nachrichten" vom 1./2. Juli 2018

„Nimm mich mit, Kapitän..."

Kategorie: Kultur Veröffentlicht: 26. Juni 2018 im "Mooskurier"

Shanty-Chor Isar-Möven in der Goldacher Kirche

Das Evangelium vom 24. Juni erzählt von einer Bootsfahrt, bei der Jesus mit seinen Jüngern in einen heftigen Sturm geriet. Die Jünger bekamen Angst, doch Jesus bändigte den Sturm und alle kamen wohlbehalten ans rettende Ufer. Kein Zweifel also, wie Pfarrer Thomas Gruber in seiner Predigt feststellte, dass Seemannslieder durchaus etwas mit der Bibel zu tun haben können. Er erwähnte dies nicht ohne Grund, denn an diesem Sonntagvormittag wurde der feierliche Gottesdienst in der Goldacher Herz-Jesu-Kirche von ungewohnten Klängen umrahmt: der Shanty-Chor Isarmöven sang Lieder, die alle direkt oder indirekt mit Seefahrt oder Meer zu tun hatten.

Im Anschluss an den Gottesdienst lud der Chor zu einem kleinen Benefizkonzert ein. Chorleiter Christian Lieb und die Isarmöven, begleitet von Akkordeon und Gitarre, boten ein abwechslungsreiches Programm, in dem es um Seemannsromantik und Sehnsucht, um Abenteuer und um das weite Meer ging. Aber auch von schrecklichen Stürmen war zu hören und von Seeleuten, deren bleiche Knochen für immer auf dem Meeresgrund ruhen. Bekannte Lieder und Seemannsballaden erklangen und es durfte mitgesummt, mitgeklatscht und auch mal mitgesungen werden. „Wir lieben die Stürme…“ brachte sicher so manche Erinnerung an die Jugendzeit zurück, und auch das berühmteste aller Matrosenlieder – La Paloma – durfte nicht fehlen.

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Von Seemannsromantik, Stürmen und dem blauen Meer sang der Shanty-Chor Isarmöven in der Goldacher Herz-Jesu-Kirche.

Dass es in Bayern weit und breit kein Meer gibt, schließt nicht aus, dass es ein Vergnügen ist, sich gemeinsam mit diesem Chor auf große Fahrt zu begeben. Die Freude am Singen war den Sängerinnen und Sängern anzusehen und das Publikum ließ sich von ihnen bereitwillig mitnehmen auf die weite See und unter fremde Sterne.

Zum Schluss schlugen die Isarmöven dann wieder den Bogen zur Kirche mit bekannten Gospels wie Kumbaya, Michael Row the Boat Ashore und O When the Saints…

Es gab viel Beifall, und um eine Zugabe kamen die Sängerinnen und Sänger, Musikerinnen und Musiker nicht herum. Mit einem Lied, das Frieden wünscht, ging ein berührendes und gelungenes Konzert in der Goldacher Kirche zu Ende.

Für Sie berichtete Maria Schultz.

Unser Chormitglied Bill McDermid (+) in Cuxhaven:
(Artilel aus den Cuxhavener Nachrichten vom 19./20. Juni 2010)

vom Montag, dem 13. Oktober 2008
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Münchner Merkur (unten) und Mooskurier (rechts)
zum Auftritt der "Isarmöven"
in der Herz Jesu Kirche in Goldach
am Sonntag, dem 15. Juni 2008